Bürgerstiftung Sindelfingen
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„Gar nicht wie Schule!“

18. Juni 2012

Experimentiercamp für 10-13jährige in den Pfingstferien geht mit feierlicher Einweihung des selbst aufgestellten Windrads zu Ende.
In dem von den Einrichtungen des Stadtjugendrings und der Bürgerstiftung Sindelfingen in diesem Jahr erstmals durchgeführten Experimentiercamp drehte sich alles um das Element Luft. Vier Tage lang haben 31 Jungen und Mädchen auf der Jugendfarm und im Jugendhaus Nord getüftelt, genau hingeschaut und nach Erklärungen für Alltagsphänomene gesucht. Und die Befürchtung einiger Teilnehmer, dass es ähnlich wie in der Schule zu gehen könnte, löste sich bald in Luft auf.

Jeden Morgen wurde in einer „Vorlesung“ ein Experiment vorgestellt. So erfuhren die kleinen Naturwissenschaftler, daß auch da, wo anscheinend „nichts“ ist, sehr wohl Luft ist. Mit Hilfe warmer und kalter Luft wurden Eier in Flaschen „gezaubert“ und festgestellt, daß ohne Luft kein Flugzeug fliegt.
Mit großer Ausdauer und Konzentration führten die Kindert selbst in Gruppen kleinere Experimente durch und bauten unter anderem Luftkissenfahrzeuge und kleine Windräder. Das Highlight für die meisten Kinder war jedoch der Flugsimulator, an dem sie praktisch ausprobieren konnten, wie ein Flugzeug gesteuert wird. Danach ging es dann begleitet durch Ehrenamtliche des Modellflugvereins auf den Modellflugplatz, wo es bei einem Schüler-Lehrer-Flug ein paar Teilnehmern den Atem verschlug.
„Das Experimentiercamp begeistert mich! Dass Naturwissenschaft auf so alltagsnahe Weise für Kinder erlebbar wird, war das große Ziel des Projekts!“ so Frau Pflieger-Nolting von der Bürgerstiftung Sindelfingen.
Am Freitag endete das viertägige Experimentiercamp und alle jungen Forscherinnen und Forscher bekamen von Professor Dr. Luftikus noch eine Urkunde über ihre erfolgreiche Teilnahme überreicht. Über die Projektdauer hinaus kann auch weiterhin die Funktionsweise eines Windrads auf der Jugendfarm begutachtet werden Es dient als Antrieb einer Wasserpumpe für den Bachlauf im Garten.
Schließlich wird aufgrund des Erfolgs schon über eine Fortsetzung des Experimentiercamps im nächsten Jahr nachgedacht: „Es gib ja noch weitere Elemente wie zum Beispiel Feuer oder Wasser“, so Uli Maier Bauder, Mitarbeiter des Spielmobils, „da fallen mir jetzt schon einige schöne Experimente ein!“ und die TeilnehmerInnen sind sich einig: „Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!“

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