Bürgerstiftung Sindelfingen
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Sindelfingen malt

24. November 2012

Mach dir ein Bild von deiner Stadt“ Die Bürgerstiftung startet zum Stadtjubiläum 2012 gemeinsam mit der SZ/BZ die Aktion „Sindelfingen malt“.

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Unter dem Motto „So viel Geschichte – so viel Zukunft“ kann sich einmal jeder ein Bild von seiner Stadt machen.
Ab Ende November gibt es an verschiedenen Standorten wie der Buchhandlung Röhm, in der Galerie der Stadt und bei der Information im BreuningerLand Sindelfingen Mal-Mappen der Aktion zu kaufen. Malen können Einzelpersonen, Familien, aber auch Kindergartengruppen, Schulklassen, Vereine und andere Gruppen – jeder, der gerne malt. Die Bilder werden der Bürgerstiftung zur Verfügung gestellt. Letzter Abgabetermin ist hierfür der 13. Oktober 2013.

Die im Rahmen der Malaktion entstandenen Bilder werden zum Stadtjubiläum 750 Jahre Sindelfingen im September 2013 im BreuningerLand Sindelfingen und zum Abschluss bei einer Ausstellung in der Galerie der Stadt Sindelfingen präsentiert.
In beiden Ausstellungen stehen die Bilder zum Verkauf. Das ist ausdrücklich erwünscht, denn der Erlös des Bilderverkaufs kommt der gemeinnützigen Arbeit der Bürgerstiftung Sindelfingen zu Gute.

Wie man unterstützen kann? Indem man Mal-Mappen kauft. Für Freunde, Nachbarn, Kollegen oder sich das Malen einfach selbst gönnt. Der Verkaufsbeginn der Mappen startet am 8. Dezember in der Buchhandlung Röhm und i-Punkt in der Galerie Sindelfingen.

Siehe auch Presseartikel „Mach Dir ein Bild von Deiner Stadt“

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Bürgerstiftung Sindelfingen: „Alte Koffer – Neue Träume“ – Generationentheater

06. Oktober 2012

Bürgerstiftung Sindelfingen präsentiert sich am Tag der Bürgerstiftung in Bielefeld

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Einst hatten sie ihre Koffer gepackt und waren nach Deutschland aufgebrochen, um hier als Gastarbeiter Geld zu verdienen. Welche Vorstellungen, welche Träume sie damals wohl hatten? Diese Frage greift das Projekt „Alte Koffer – neue Träume“ auf. Vier Generationen, Deutsche und Türken, sind zusammengekommen, um die Erinnerungen der Älteren mit den Erfahrungen der Jüngeren zusammenzuführen. Bei bislang fünf Themenabenden tauschten sie sich bei türkischen Gerichten und türkischer Musik aus, betrachteten alten Fotos, schwelgten in Erinnerungen – und gewannen so ganz neue Erkenntnisse. Die Älteren erfuhren, wie sich die Jungen in dem Land, das sie gewählt haben, heute fühlen. Für die Jüngeren war das Projekt Anlass, sich mit der eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen. Zusammen mit einer Theaterpädagogin haben sie aus den Erinnerungsfetzen eine Geschichte entwickelt. „Bei der Arbeit an dem Stück ist allen Beteiligten bewusst geworden, wie sehr sich ihre Identität verändert hat“, sagt Jutta Pflieger-Nolting von der Bürgerstiftung Sindelfingen. Im Herbst wird das Stück in Sindelfingen uraufgeführt.

Kontakt: Jutta Pflieger-Nolting, Bürgerstiftung Sindelfingen, Telefon: 07031-94800, info@buergerstiftung-sindelfingen.de, www.buergerstiftung-sindelfingen.de

 

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Finale im 3. Ideenwettbewerb für Bürgerstiftungen

06. Oktober 2012

Die Bürgerstiftung Sindelfingen präsentiert neben sieben weiteren Bürgerstiftungen, was sie mit 5.000 Euro zum Thema  „Brücken bauen zwischen den Generationen“ gemacht haben

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Nachdem sich acht Bürgerstiftungen für das Finale des diesjährigen Ideenwettbewerbs der Initiative Bürgerstiftungen und der Herbert Quandt-Stiftung qualifiziert und 5.000 Euro Startgeld erhalten hatten, ging es während der letzten neun Monate darum, diese Ideen in die Praxis zu überführen. Auf dem sogenannten „Markt der Möglichkeiten“ in Bielefeld haben sie nun ihre Ergebnisse vorgestellt. Die unabhängige Jury, die mit namhaften Experten aus Wissenschaft und Non-Profit-Sektor besetzt ist, wird im Dezember entscheiden, welche Projekte auf den ersten drei Plätzen landen. Die Gewinner-Bürgerstiftungen erhalten zusammen noch einmal 30.000 Euro, um ihre Projekte dauerhaft zu verankern.
Seit 2010 rufen die Initiatoren des Ideenwettbewerbs Bürgerstiftungen dazu auf, „Brücken zwischen den Menschen zu bauen“, indem sie zu den jeweiligen Jahresthemen Projekte starten, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. 2011 lautet das Ziel, Brücken zwischen verschiedenen sozialen Milieus zu schlagen. Die nächste Ausschreibung für den Ideenwettbewerb 2013 soll motivieren, verschiedene kulturelle Milieus zu verbinden.
„Ob Bildungschancen, Aufstiegsmöglichkeiten, Wohngebiete oder Einkommen: Immer mehr Indikatoren zeigen, dass sich die deutsche Gesellschaft auseinanderentwickelt, der gesellschaftliche Zusammenhalt insgesamt bedroht ist“, sagt Prof. Dr. Burkhard Küstermann, Leiter der Initiative Bürgerstiftungen. „Bürgerstiftungen sind geeignete Akteure, dem etwas entgegenzusetzen, denn sie wirken da, wo sich diese Entwicklungen manifestieren: auf der lokalen Ebene.“
Dr. Roland Löffler, Leiter des Themenfelds „Bürger und Gesellschaft“ bei der Herbert Quandt-Stiftung in Berlin ergänzt: „Die Bürgerstiftungen, die beim Ideenwettbewerb im Finale stehen, beweisen, wie sich gute Ideen mit etwas Geld und viel Engagement schon in relativ kurzer Zeit in die Tat umsetzen lassen. Und sie führen vor Augen, was für einen Gewinn dieses Engagement für die Gesellschaft bedeutet.“
Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ informierten die Bürgerstiftungen über ihre Projekte und präsentierten einen Zwischenstand:

Bürgerstiftung Sindelfingen: „Alte Koffer – Neue Träume“ – Generationentheater
Einst hatten sie ihre Koffer gepackt und waren nach Deutschland aufgebrochen, um hier als Gastarbeiter Geld zu verdienen. Welche Vorstellungen, welche Träume sie damals wohl hatten? Diese Frage greift das Projekt „Alte Koffer – neue Träume“ auf. Vier Generationen, Deutsche und Türken, sind zusammengekommen, um die Erinnerungen der Älteren mit den Erfahrungen der Jüngeren zusammenzuführen. Bei bislang fünf Themenabenden tauschten sie sich bei türkischen Gerichten und türkischer Musik aus, betrachteten alten Fotos, schwelgten in Erinnerungen – und gewannen so ganz neue Erkenntnisse. Die Älteren erfuhren, wie sich die Jungen in dem Land, das sie gewählt haben, heute fühlen. Für die Jüngeren war das Projekt Anlass, sich mit der eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen. Zusammen mit einer Theaterpädagogin haben sie aus den Erinnerungsfetzen eine Geschichte entwickelt. „Bei der Arbeit an dem Stück ist allen Beteiligten bewusst geworden, wie sehr sich ihre Identität verändert hat“, sagt Jutta Pflieger-Nolting von der Bürgerstiftung Sindelfingen. Im Herbst wird das Stück in Sindelfingen uraufgeführt.
Kontakt: Jutta Pflieger-Nolting, Bürgerstiftung Sindelfingen, Telefon: 07031-94800, info@buergerstiftung-sindelfingen.de, www.buergerstiftung-sindelfingen.de

Bürgerstiftung Augsburg: „K.i.E.S. – Kinder, Eltern, Senioren – Gewinn für alle Generationen“
Für Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern stellt schon der Schuleinstieg eine Hürde dar. Besonders sichtbar wird das an sozialen Brennpunkten wie der Augsburger Löweneckschule. Manchmal sind es vermeintliche Kleinigkeiten: „Viele Eltern mit Migrationshintergrund wissen zum Beispiel nicht, was eine Schultüte ist“, sagt Susanne Puhle, Mitglied im Stiftungsrat der Bürgerstiftung Augsburg. In schwerer wiegenden Fällen geht es darum, dass manche Eltern, sich gar nicht mit dem Schulsystem auskennen, nicht wissen, worauf es ankommt. Um hier gegenzusteuern, hat die Bürgerstiftung das Projekt „Ki.E.S.“ gestartet. Kinder und Eltern erhalten hier praktische Hilfestellungen – von Senioren, Patenoma oder -opa genannt, die gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften und Stadtteilmüttern jede Woche etwas von ihrem Wissen weitergeben. „Für die ‚Großeltern’ ist es eine große Freude, zu helfen und zu spüren, dass sie gebraucht werden “, sagt Puhle.
Kontakt: Susanne Puhle, Bürgerstiftung Augsburg, Telefon: 0821-64746, info@buergerstiftung-augsburg.de, www.buergerstiftung- augsburg.de

Bürgerstiftung Berlin: „Die Zauberlehrlinge“
Schon Grundschulkinder können sich für physikalische Zusammenhänge begeistern, besonders wenn es ans Experimentieren geht. Seit Jahren schickt die Bürgerstiftung Berlin pensionierte Ingenieure, Physiker und Lehrer in Berliner Schulen, um bei den Schülern Interesse für die „Zauberhafte Physik“ zu wecken. Für den Ideenwettbewerb hat die Bürgerstiftung das Projekt um die „Zauberlehrlinge“ erweitert. Einbezogen wurden Auszubildende namhafter Unternehmen und des SOS-Berufsbildungszentrums Berlin. Sie treten nun ebenfalls als Paten auf. „Es war ohnehin nicht mehr möglich, genug Pensionäre zu finden, die bereit sind, Schülern die Wunder der Physik nahezubringen“, wie Uta Jankowsky von der Bürgerstiftung Berlin erklärt. Diese Erweiterung hat verschiedene Vorteile: Die Auszubildenden sind näher dran an den Kleinen, treten als Vorbilder auf und zeigen darüber hinaus, welche beruflichen Wege Physikinteressierten offenstehen. Zugleich versetzt sie das Projekt in eine Doppelrolle: Einerseits bringen sie etwas bei und schulen so ihre didaktischen Fähigkeiten, andererseits lernen sie selbst von den älteren Physikpaten: unter anderem Sozialkompetenz und Verantwortungsbewusstsein.
Kontakt: Dr. Helena Stadler, Bürgerstiftung Berlin, Telefon: 030-83228113, h.stadler@buergerstiftung-berlin.de, www.buergerstiftung-berlin.de

Bürgerstiftung Düren: „Von 9-99: Das Orchester“
Mit so viel Widerstand hatte sie nicht gerechnet. Nachdem Dr. Gisela Hagenau von der Bürgerstiftung Düren ihr Vorhaben publik gemacht hatte, musste sie erstmal die Wogen glätten. Als generationsübergreifendes Projekt für den Ideenwettbewerb wollte sie ein Orchester auf die Beine stellen, in dem nicht nur Profis und Laien Seite an Seite spielen, sondern auch Angehörige aller Generationen gemeinsam musizieren; ein Orchester von 9 bis 99 eben. „Die Idee war, durch die Proben eine verbindende Basis zu schaffen. Die Musizierenden sollten voneinander lernen und die Stücke gemeinsam erarbeiten“, sagt Hagenau. Doch in Düren gab es Bedenken, das übergreifende Orchester könnte die anderen Laienorchester zerstören. So musste Gisela Hagenau viel Überzeugungsarbeit leisten, bis ihr Orchester Akzeptanz fand. Schließlich hat es geklappt. Seit einiger Zeit proben die 85 Orchestermitglieder – mit beispielsweise acht Flöten und fünf Klarinetten ganz unorthodox zusammengestellt, weil man niemanden abweisen wollte – schon erfolgreich Stücke von Mendelssohn, Ausschnitte aus der Oper „Hänsel und Gretel“ und verschiedene Weihnachtslieder. Und gemeinsam fiebern sie auch auf den großen Augenblick hin: das Weihnachtskonzert im Dezember.
Kontakt: Dr. Gisela Hagenau, Bürgerstiftung Düren, Telefon: 02421-208080, info@buergerstiftung-dueren.de, www.buergerstiftung-dueren.de

Stiftung Bürger für Leipzig: „Video der Generationen – Engagement von Jung und Alt“
„Wir haben bewusst provoziert, um die Leute wachzurütteln“, sagt Angelika Kell, Vorstandsvorsitzende der Stiftung für Bürger Leipzig. Als Beitrag zum Ideenwettbewerb hat die Bürgerstiftung freche Videos produziert, die ältere Menschen dazu anregen sollen, sich zu engagieren. Sie zeigen zum Beispiel, dass das Leben zu schade ist, um im Alter „Löcher in den Käse zu bohren“. Die Botschaft ist klar: Es braucht mehr ehrenamtlich Tätige. „Gerade Senioren können sich noch mehr mit ihren Fähigkeiten einbringen“, wie Dr. Regina Liebold ergänzt. Der Brückenschlag zwischen den Generationen erfolgt auf zwei Arten: Die Ideen zu den Filmen hat die Bürgerstiftung mit dem Medienclub „Leipziger Löwen“ entwickelt und umgesetzt. Dort engagieren sich Menschen zwischen 23 und 79 Jahren; wichtigstes Ziel ist der generationenübergreifende Austausch. Zum anderen kommen ältere Menschen, wieder mit Jüngeren in Kontakt, wenn sie sich engagieren. Gezeigt werden die drei Spots im öffentlichen Raum, etwa in der Leipziger U-Bahn. Sie können aber auch von anderen Bürgerstiftungen verwendet werden.
Kontakt: Angelika Kell, Stiftung Bürger für Leipzig, Telefon: 0341-9601530, angelika.kell@buergerfuerleipzig.de, www.buerger-fuer- leipzig.de

Bürgerstiftung Kinder- und familienfreundliches Melsungen: „Familiendorf Röhrenfurth“
Unterstützt von der Bürgerstiftung Melsungen ist seit 2010 das „Familiendorf Röhrenfurth“ entstanden, das sich zum Treffpunkt für den ganzen Stadtteil entwickelt hat. Das Familiendorf ist eine Kooperation zwischen Schulen, Kindergärten und einem Kindergartenverein. Jung und Alt kommen, um gemeinsam zu spielen, zu basteln oder zu kochen. Auch Ausflüge stehen auf dem Programm. Ein Höhepunkt dieses Jahres war der Besuch der Documenta in Kassel. In Windeseile hatte sich das Projekt herumgesprochen. „Werbung mussten wir nicht machen. Das ist aber auch der Vorteil der geringen Einwohnerzahl von Röhrenfurth“, sagt Karin Plehnert-Helmke, die in dem Projekt mitarbeitet. Entstanden ist die Idee zur Eigeninitiative übrigens, weil es zuvor in Röhrendorf nachmittags zu wenige Betreuungsplätze für Kinder gab. Nun ist das Projekt zum „Selbstläufer“ geworden, wie Plehnert-Helmke sagt. „Leute, die sich hier engagieren wollen, stehen mittlerweile Schlange.“ Und die älteste Engagierte ist stolze 90 Jahre alt.
Kontakt: Doris Ilgen, Bürgerstiftung Kinder- und familienfreundliches Melsungen, Telefon: 05661-9261931, poststelle@g.roehrenfurth.schulverwaltung.hessen.de, www.melsungen-foerdert.de

Bürgerstiftung Nürnberg: „Sinnesgarten für Alt und Jung“
Wo bis vor kurzem Pflastersteine lagen, blühen jetzt Kräuter, sprießt Gras, sind kunstvoll Wege angelegt. Auf Initiative der Bürgerstiftungen Nürnberg haben die Schüler der 7. Klasse einer Mittelschule gemeinsam mit Tagespatienten einer Pflegeeinrichtung der Caritas für demenzkranke Senioren einen Parkplatz in einen Garten verwandelt. Der Garten soll alle Sinne ansprechen: durch den Duft der Pflanzen, die Schönheit der Blüten, den Geschmack der Kräuter, das Rascheln des Windes in den Blättern. Das Ergebnis ist erstaunlich: „Wenn die demenzkranken Patienten die Kräuter sehen und an ihnen riechen, erinnern sie sich häufig an deren längst vergessenen Namen“, sagt Karin Eisgruber von der Bürgerstiftung Nürnberg. Überhaupt konnten die alten Herrschaften schon bei der Umsetzung mithelfen, haben sich regelrecht als „Baustellenleiter“ betätigt und den Schülerinnen und Schülern, die den Garten anlegten, gesagt, was wo hin muss. Auch für die Schüler war es eine bereichernde Erfahrung. Sie haben Einblicke in das Leben der Tagespatienten bekommen. Man könnte meinen, das sei abschreckend, „tatsächlich kommen sie aber unglaublich gerne“, fügt Eisgruber hinzu.
Kontakt: Karin Eisgruber, Bürgerstiftung Nürnberg, Telefon: 0911-6604557, info@buergerstiftung-nuernberg.de, www.buergerstiftung- nuernberg.de

Bürgerstiftung Wiesloch: „Pluspunkt Alter“

Bürgerstiftungen mit klarem Profil können mehr bewirken. „Deshalb wollten wir einen Schwerpunkt setzen“, sagt Dr. Johann Gradl, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung. Entstanden ist der „Pluspunkt Alter“, der sich durch systematisches Vorgehen auszeichnet. Zunächst trommelte die Bürgerstiftung verschiedene Organisationen, die mit alten Menschen arbeiten, zusammen. Sie fand heraus, wo es welche Bedarfe gibt. „Schnell stand fest, dass es ein Problem gibt, das die anderen nicht so einfach lösen können: die Einsamkeit älterer Menschen“, sagt Gradl. Über Anzeigen und ihr Netzwerk rekrutierte die Bürgerstiftung Freiwillige. Auf Personen, die sich einsam fühlten, kam sie meist über Dritte, zum Beispiel Nachbarn, schließlich ist Einsamkeit kein Thema, über das Betroffene gerne sprechen. In Schulungen wurden die Freiwilligen dann auf ihren Einsatz vorbereitet. Geklärt wurden nicht nur Rechtsfragen, sondern etwa auch, wo die Grenzen der Tätigkeit verlaufen. Danach stellten die Projektmitarbeiter den Kontakt her. Nun erhalten in Wiesloch zahlreiche ältere Menschen regelmäßig Besuch von Jüngeren, die froh sind, helfen zu können. Bei Besuchen in Altersheimen kam außerdem heraus, dass es häufig an der einen oder anderen Kleinigkeit mangelt. Die Lösung: Die Bürgerstiftung organisierte einen Hilfsdienst, der kleine Besorgungen erledigt.
Kontakt: Dr. Johann Gradl, Bürgerstiftung Wiesloch, Telefon: 06222-383874, dr.johann.gradl@googlemail.com, www.buergerstiftung- wiesloch.de

Die Initiative Bürgerstiftungen ist seit ihrer Gründung im Jahr 2001 zentrales und unabhängiges Kompetenzzentrum für Bürgerstiftungen und Initiativen zu deren Gründung in Deutschland. Angeschlossen an den Bundesverband Deutscher Stiftungen vertritt sie die Idee der Bürgerstiftungen in den Medien und gegenüber einer interessierten Öffentlichkeit.

Die Herbert Quandt-Stiftung setzt sich für die Stärkung einer freiheitlichen und solidarischen Gesellschaft ein. Mit ihrem Wirken will sie Menschen anregen, ihre individuellen Begabungen zu entfalten und Verantwortung für sich und für das Gemeinwesen zu übernehmen.

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Bürgerstiftung erhält erneut Gütesiegel

IBS Gütesiegel 2011 bis 2013
03. Oktober 2012

Zum Tag der Bürgerstiftung 2012 in Bielefeld wurde der Bürgerstiftung Sindelfingen das Gütesiegel zum dritten Mal in Folge verliehen.

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 Das Gütesiegel, vom Bundesverbandes Deutscher Stiftungen verliehen, geht an Stiftungen, deren Satzungen die „10 Merkmale einer Bürgerstiftung“ erfüllen und wirtschaftlich und politisch unabhängig agieren.

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Alte Koffer – Neue Träume

16. September 2012

Alte Koffer – Neue Träume: Eski bavullar-Yeni rüyalar!
Start unserer spannenden gemeinsamen Theaterproduktion

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Liebe türkeistämmige und deutsche MitbürgerInnen und Mitbürger!

Das letzte halbe Jahr haben wir zusammen gegessen, getanzt, gesungen, eifrig diskutiert und viel gelacht!Und vor allem haben wir viele schöne Geschichten und Erinnerungen sammeln können: traurige, nachdenkliche, lustige…Und diese Geschichten wollen wir nun gemeinsam mit Euch auf die Bühne bringen. Wie das gehen soll?

Kommt am Sonntag, den 23.09, von 18 -20 Uhr in den Musiksaal der Werkrealschule Goldberg!

Einladung in türkischer Sprache
Einladung in deutscher Sprache

Denn dort werden wir nun anfangen, unser gemeinsames Theaterstück zu entwickeln. Eine schöne Grundidee für die Handlung haben wir schon, jetzt brauchen wir Euch und Eure Geschichten, damit Ihr sie mit Leben füllt. Mehr wird aber erst am Sonntag verraten! Und bringt auch Eure Freundinnen und Freunde mit, die auch gerne Theater spielen möchten! Wir freuen uns sehr darauf, Euch alle wiederzusehen! Und wir freuen uns sehr, dass nun eine spannende Theaterreise mit Euch beginnt!

Für das Projektteam: Doris Hirsch, Siegbert Hirsch, Ulrich von der Mülbe und die beiden Theaterpädagoginnen: Anke Marx, Annette von der Mülbe

Die Bürgerstiftung Sindelfingen wurde als eine von 8 Bürgerstiftungen Deutschlands ausgewählt, mit ihrem deutsch-türkischen 3-Generationen Kultur-Projekt Alte Koffer – Neue Träume an dem Wettbewerb BRÜCKEN BAUEN ZWISCHEN DEN GENERATIONEN teilzunehmen. Die Erlebnisse und Erfahrungen dieses Theater- und Erzählprojektes  werden wir im Herbst 2012 der Öffentlichkeit präsentierten.

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Biografisches Theater an der GHWR-Schule Goldberg

15. September 2012

„FREMD IST DER FREMDE NUR IN DER FREMDE“ lautet der Titel des spannenden biografischen Theaterstücks, das die Theatergruppe der GHWR-Schule Goldberg selbst entwickelt hat:

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Die Jugendlichen haben Ihre Eltern und Großeltern dazu befragt, wie es damals für sie war, als sie nach Deutschland kamen. Diese Erfahrungen wurden von ihnen in Theaterszenen zusammengefasst.

Das Theater ist Teil des Projekts „Alte Koffer – Neue Träume: Eski bavulla- Yeni rüyalar“, das von der Bürgerstiftung Sindelfingen ins Leben gerufen und mit Unterstützung der Herbert Quandt-Stiftung gefördert wird.
Das außergewöhnliche Ergebnis möchten wir ihnen gerne präsentieren
am Mittwoch, 19. September
um 18.30 Uhr
im Kultur-Pavillon der Stadt Sindelfingen
Calwer Straße 36 (nahe der Calwer Brücke)

Die GHWR Goldberg freut sich über Ihr Kommen.

Telefonische Kartenbestellung: 07031-815162
Eintritt: 3/ermäßigt 2 Euro

 


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Zaubern

23. Juli 2012

Die Bürgerstiftung Sindelfingen hat das Projekt  „Zaubern + Zaubertricks mit und für Kinder der Sprachheilschule Sindelfingen“ mit 170 € gefördert.
 

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mitStiften + mitGewinnen

05. Juli 2012

Stiften und spenden Sie an Ihre Bürgerstiftung vor Ort und gewinnen Sie originelle Preise rund ums Engagement.

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mitStiften + mitGewinnen
Die Aktive Bürgerschaft fördert die Entwicklung von Bürgerstiftungen in Deutschland. Wer von Juni bis August 2012 an die Bürgerstiftung vor Ort zustiftet oder spendet, kann originelle Preise rund ums Engagement gewinnen.
Mit der Förderkampagne mitStiften + mitGewinnen bietet die Aktive Bürgerschaft Stiftern und Spendern einen besonderen Anreiz, sich für ihre Bürgerstiftung vor Ort zu engagieren.

Informationen und Teilnahmebedingungen:
www.aktive-buergerschaft.de/mitgewinnen
oder bei Ihrer Bürgerstiftung vor Ort.

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Vor Ort aktiv, deutschlandweit

26. Juni 2012

4. nationaler Aktionstag der deutschen Bürgerstiftungen

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Am 14. Juni zeigen die deutschen Bürgerstiftungen gemeinsam, wie sie sich vor Ort engagieren – deutschlandweit. Anlässlich des 4. nationalen Aktionstages überzeugen Bürgerstiftungen in ganz Deutschland von ihrer Leistungsfähigkeit. In immer mehr Städten und Landkreisen kümmern sich Bürgerstiftungen um vielerlei Anliegen: Ihre Lieblingsthemen sind nach wie vor Bildung und Erziehung sowie Engagement für Kinder und Jugendliche; von großer Bedeutung ist zudem der Einsatz für soziale Belange.
„Die deutsche Gesellschaft steht vor grundlegenden Herausforderungen: Die Bevölkerung altert; der Anteil von Menschen nichtdeutscher Herkunft steigt; der Staat konzentriert sich zunehmend auf seine Kernaufgaben; die Energiewende erfordert vielerorts Kompromissbereitschaft. Als unabhängige, lokal verwurzelte Organisationen sind Bürgerstiftungen wie kaum ein anderer Akteur in der Lage, konstruktiv auf diese gesellschaftlichen Herausforderungen zu reagieren. Zum Aktionstag unterstreichen die Bürgerstiftungen gemeinsam ihre Bereitschaft, die Gesellschaft mitzugestalten“, sagt Prof. Dr. Burkhard Küstermann, Leiter der Initiative Bürgerstiftungen.

Ein Schwerpunkt des diesjährigen Aktionstages ist „der Einsatz für Kinder und Jugendliche“. Ein Bereich, welcher der Bürgerstiftung Sindelfingen besonders am Herzen liegt. Deshalb hat sie sich mit dem Förderprojekt „Kunst-Stoff“ des Vereins kids at kita an der diesjährigen Initiative beteiligt. Das nun schon im zweiten Jahr geförderte Projekt begleitet Kinder im Vorschulalter in ihrer kreativen Entwicklung und präsentiert diese im öffentlichen Raum. Vom 30. Juni bis 2. September 2012 öffnet die Galerie der Stadt Sindelfingen ihre Türen, um die Kunstwerke von ca. 400 Kindern aus 12 Kitas zu präsentieren. Gezeigt werden witzige, unkonventionelle, einfallsreiche und kinderspezifische Wandreliefs, Webereien, Objekte und Kleider aus Holz, Draht, Styropor und Pappmaché, sowie Bilder und Fotos, die unter der Anleitung von den Sindelfinger Künstlern Sabina Hunger, Ursula Ebel, Felix Sommer, Tarek Musleh, Marinus v. Aalst und Klaus Olbert entstanden sind.

Wie in den Vorjahren signalisieren die deutschen Bürgerstiftungen am nationalen Aktionstag, Teil einer Bewegung zu sein – einer Bewegung, die rasant wächst: Mehr als 19.000 Menschen haben bislang für Bürgerstiftungen gestiftet. Bis dato wurden mehr als 300 Bürgerstiftungen gegründet, 225 davon tragen das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, das vor allem für Transparenz, offene Strukturen und Unabhängigkeit steht. So gleicht die Bürgerstiftungsbewegung einer Perlenkette, die sich über das ganze Land legt. Zuletzt wurde dies bei der Radtour „Bürger bewegen“ deutlich. Prof. Christian Pfeiffer, Kriminologe und Impulsgeber für die Gründung von etwa 60 Bürgerstiftungen, hatte auf seiner fünfwöchigen Tour quer durch die Republik rund 40 Bürgerstiftungen besucht. Auf den einzelnen Etappen haben ihn jeweils zahlreiche Bürgerstifterinnen und Bürgerstifter begleitet.

Die Initiative Bürgerstiftungen, die Initiatorin des Aktionstags, ist das unabhängige Kompetenzzentrum zum Thema Bürgerstiftungen. Als Projekt des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen wird sie gefördert von der Robert Bosch Stiftung, der Breuninger Stiftung, der Körber-Stiftung, Generali Deutschland, der Dr. Jürgen Rembold-Stiftung für bürgerschaftliches Engagement sowie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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